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FAST/SPS-Sinterpressen – Sintern in einer neuen Dimension

1953 begann Dr. Fritsch das FAST/SPS-Sintern für industrielle Anwendungen zu entwickelt. Das macht Dr. Fritsch zum ältesten und mit Abstand größten Anbieter von Spark Plasma Sinterpressen weltweit. Dr. Fritsch hat seit 1953 mehr als 1.000 FAST/SPS-Sinterpressen verkauft. Viel mehr als von alle anderen Anbieter zusammen. 

Im Gegensatz zu anderen Verfahren wird beim FAST/SPS-Sintern das Werkstück durch direkten Stromfluss erwärmt und gleichzeitig unter Druck verdichtet. Dadurch wird es bereits nach kürzester Zeit sinteraktiv, was die Zykluszeiten drastisch reduziert, das Kornwachstum verringert und die Mikrostruktur erheblich verbessert.

Dieses Prinzip wird auch im Namen deutlich:

FAST = Field Assisted Sintering Technique (Feld-unterstütztes Sinterverfahren)

Die Abkürzung kann als Wort übersetzt aus dem Englischen auch "schnell" bedeuten.

SPS = Spark Plasma Sintering. Ein vor allem in der wissenschaftlichen Literatur üblicher Begriff, der technisch gesehen aber nicht ganz richtig ist. Die Industrie spricht daher korrekterweise zunehmend vom FAST-Sintern. Da sich der Begriff SPS aber weit verbreitet hat, verwenden wir beide Bezeichungen synonym nebeneinander, obwohl sie das gleiche Verfahren beschreiben. Je nach Quelle gibt es übrigens noch eine Vielzahl von weiteren Bezeichungen für das direkte Heißpressen mittels eines elektrischen Stroms.

Dieses direktwirkende und hocheffiziente Fertigungsverfahren überzeugt durch verbesserte Materialeigenschaften, höhere Produktivität und mehr Flexibilität in der Produktionsplanung im Vergleich zu konventionellen Systemen.